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Feueropal

Feueropale sind etwas Einmaliges in der reichen Welt der Opale. Schon in alten Zeiten, in Indien und im alten Persischen Königreich, bei den Völker Mittelamerikas und den Indianern wurden sie als Symbole innigster Liebe verehrt. Man glaubte, ein so von Lebendigkeit sprühender Edelstein wie der Feueropal könne nur in den Wassern des Paradieses entstanden sein. Mayas und Azteken liebten diesen Schmuckstein und verwendeten ihn auch gerne in Mosaiken und für kultische Zwecke. Sie nannten ihn „Quetzalitzlipyollitli“, das heißt: „Paradiesvogelstein“. Doch eines Tages gerieten die von Generation zu Generation überlieferten Edelsteinkenntnisse der Ureinwohner Mexikos für lange Zeit in Vergessenheit....

 

... bis man sich irgendwann um das Jahr 1835 wieder an die im mexikanischen Hochland verborgenen feurigen Schätze erinnerte und allmählich mit dem systematischen Abbau der Fundstellen begann. Heute gilt der Feueropal als National-Edelstein des mittelamerikanischen Staates.
 


In Mexiko liegen die bedeutendsten Feueropal-Fundstellen der Welt. Das mexikanische Hochland mit seinen vielen erloschenen Vulkanen ist durchzogen von opalführendem Gestein. Bis auf wenige Ausnahmen wird der in Hohlräumen und Spalten verborgene Edelstein im Tagebau gewonnen, so dass sich in den Fundgebieten imposante Canyons mit bis zu 60 Meter hohen Wänden und labyrinthartige Gänge durch die Berge ziehen.

Manchmal findet man die orangeroten Edelsteine auch in anderen Ländern der Erde, in Honduras oder Guatemala, in den USA, Kanada, Australien, Äthiopien und der Türkei, doch sind die meisten Fundorte ohne wirtschaftliche Bedeutung. Anders Brasilien: In einer Achatmine bei Campos Borges im südbrasilianischen Staat Rio Grande do Sul entdeckte man vor einigen Jahren gelb- bis orangefarbenen Feueropale, die sich durch ihre schöne Farbe, oft mit leichter Trübung, auszeichnen, aber nicht opalisieren. Ihr ausdrucksvolles warmes Orange variiert in allen Spielarten zwischen Gelb und hellem Rot, manchmal mit einem bräunlichen Unterton. Besonders bemerkenswert ist die Größe der Rohsteine. Manche können die Größe einer Faust erreichen und erlauben völlig neue Möglichkeiten bei der Verarbeitung. Diese brasilianischen Feueropale setzen heute frische Akzente in der faszinierenden Welt der Edelsteine.

Kraftvoller Edelstein mit temperamentvoller Farbe


Das feurige, warme Licht des Feueropals betört Juwelenliebhaber auf der ganzen Welt. Dieses strahlende Orange kann man unmöglich übersehen! Die Farbe gab dem Edelstein, der wie die anderen Opale auch, aus Kieselsäure mit einem relativ hohen Anteil von Wasser besteht, seinen Namen. Die Farbe selbst verdankt er feinen Spuren von Eisenoxyd. Mit einer Härte zwischen 6 und 6_ auf der Mohs´schen Skala gehört er jedoch zu den etwas empfindlichen Edelsteinen, die nach einer schützenden Fassung verlangen, vor allem wenn sie als Ringstein getragen werden.

Feueropal ist nicht gleich Feueropal. Man unterscheidet zwischen nicht opalisierenden Feueropalen, die je nach Qualität entweder facettiert oder zu Cabochons geschliffen werden und den besonders hochwertigen opalisierenden Feueropalen, die zusätzlich zu ihrer temperamentvollen Farbe noch das für Opale typische bunte Farbenspiel zeigen. Aber auch ohne Farbenspiel spielt der Feueropal seine Rolle als Top-Edelstein perfekt.

Auch wer sich nicht auf Energien in Edelsteine und die von ihnen ausgehenden Kräfte einlassen mag, wird beim Anblick eines Feueropals unweigerlich eine Ahnung von Wärme und Wohlbefinden spüren. In der Steinheilkunde gelten Opale generell als Edelsteine, die man sich intuitiv aussucht, wenn man an einem bestimmten Aspekt seiner Persönlichkeit arbeitet. Unter diesem Aspekt ist der Feueropal ein guter Helfer, um Gefühle zum Fließen zu bringen und Blockaden zu lösen. Feueropale schenken Mut, Ausdauer, Willensstärke und Energie, heißt es unter Kennern. Dank ihrer Kraft lösen sie alte, längst überlebte Denkweisen auf und schaffen so Raum für Neues. Das warme, feurige Orangerot wirkt positiv auf die Psyche und vermittelt ein tiefes Gefühl von Wärme, Frieden und Harmonie. Feueropale sind die Glückssteine der im Zeichen des Widders Geborenen.

Je trockener die Fundstelle, desto haltbarer der Feueropal

Der Feueropal wird entweder facettiert - jedenfalls soweit es die Transparenz zulässt - oder als Cabochon geschliffen, da diese Form das kräftige Leuchten des orangefarbenen Juwels am besten zur Geltung bringt. Als klassische Form für wertvolle Feueropale gilt das Oval. Brasilianische Rohsteine werden jedoch auch zu vielen anderen phantasievollen Formen verarbeitet, denn wegen der Größe der Rohsteine können Schleifer und Edelsteindesignern mit brasilianischem Feueropal fast grenzenlos spielen und arbeiten.

Opale sind trotz ihrer relativ geringen Härte für den Schleifer nicht ganz einfach zu bearbeiten. Beim Anlegen des Schliffs muss er darauf achten, in welcher Richtung der Stein sein Farbenspiel am besten zeigt. Beim Bearbeiten des rohen Steins muss er sich - ebenso wie später der Fasser - mit großer Hitze vorsehen, da der Feueropal unterschiedlich viel Wasser enthält und bei künstlich herbeigeführtem Austrocknen springt. Schon beim Auffinden der Rohsteine sind viele Feueropale von einer kreidig-weißen Verwitterungskruste überzogen, ein Zeichen für die Alterung mancher Steine durch Wasserverlust, der sie trüb und rissig macht. Ob und wie sehr ein Feueropal anfällig ist für diesen Alterungsprozess, hat nicht nur mit der Behandlung zu tun sondern hängt auch mit seiner Herkunft zusammen. Doch der erfahrene Edelsteinfachmann kann anhand der Fundstelle eines Steins abschätzen, ob ein Feueropal haltbar ist oder nicht. Opalspezialisten kennen die Fundorte ihrer Steine genau und können deshalb für die Haltbarkeit gerade stehen. Eine Faustregel lautet: je trockener die Fundstelle, desto haltbarer die Opale.

Extreme Wärme verträgt der Feueropal ebenso wenig wie die Berührung mit Säuren, Laugen und scharfen Gegenständen. Extrem ungünstige Bedingungen zwingen ihn Feuchtigkeit abzugeben, so dass er trübe und rissig werden kann. Wie alle Opale sollte man ihn nicht längere Zeit intensivem Licht aussetzen. Er liebt jedoch das häufige Getragenwerden. Dann kann er aus der Feuchtigkeit von Haut und Luft heraus seinen Wasserhaushalt im Gleichgewicht halten. Vor Kosmetika sollte man ihn allerdings schützen. Durch häufiges Tragen matt gewordene Feueropale können nachpoliert werden.

Edelstein für lebensbejahende Menschen

Farbenspiel, Körperfarbe und Transparenz sind die drei preisbestimmenden Kriterien des Feueropals. Je mehr Transparenz und „Feuer“ er besitzt und je intensiver tiefrot seine Körperfarbe ist, desto wertvoller ist er. Am seltensten und daher am meisten geschätzt wird der intensiv rotorange Feueropal aus Mexiko mit starkem Opalisieren. Feine Cabochons mit dem hochgeschätzten typischen Farbenspiel des Opals werden höher bewertet als gute, facettierte Feueropale. Die leuchtend orangefarbenen bis roten Edelsteine sind Kostbarkeiten, die vor allem aktive, lebensbejahende Menschen ansprechen. Ihre feurige, warme Farbe macht vital und lebensfroh und regt den Sinn für die Schönheiten der Natur an, denn Feueropale sind selbst ein Stück Natur in seiner schönsten Form.